Donnerstag, 12. Januar 2017

Vegan For Fit - Buchrezension



Ich durfte "Vegan for Fit - Gipfelstürmer" von Attila Hildmann als Rezensionsexemplar "lesen" oder wohl eher "testen".


Ich habe schon einige vegane Kochbücher durchgeblättert, wenige gelesen und besaß auch nur eines (La Veganista - das war ein Geschenk).


Denn ich muss gestehen, wir essen schon gern Fleisch. 



Aber ich bin von Natur aus neugierig. So war ich auch gespannt auf die Rezepte und das Konzept des "Programms". 



Mit seinem revolutionären Ansatz wird Attila Hildmann die Diät-Buch-Welt wieder einmal verändern. In Zukunft werden Menschen, die abnehmen wollen, nicht mehr einfach alle die gleichen Portionsgrößen und Nährstoffe bekommen. Mittels eines kostenlosen Internet-Rechners, der das Buch online ergänzt, werden bei Attila Hildmann individuelle Bedarfsmengen, Körpergröße, Alter, Gewicht, Beruf und Bewegungsprofil berücksichtigt und sogar die individuellen Einkaufslisten automatisch erzeugt. So kann jedermann in 7 Tagen ohne langes Rechnen bis zu 4 Kilo abspecken und gleichzeitig einen maximalen gesundheitlichen Nutzen erzielen. Im Gegensatz zu den üblichen Crash-Diäten oder Detox-Hunger-Kuren wird der Körper nicht durch fehlende Nährstoffe ausgelaugt, sondern auf Punkt versorgt. Der Stoffwechsel wird also nicht in den Sparmodus gezwungen, was Diäterfolge stark abschwächt. Durch individuell optimierte Ernährung und Verzicht auf chemisch belastete Produkte wird eine Übersäuerung ausgeglichen, der Darm wird saniert und der Cholesterinspiegel gesenkt. Die kritischen Mikronährstoff- und Vitamindepots im Körper werden im Laufe der Woche gezielt aufgefüllt. Der Fettstoffwechsel läuft, so wie beim Ausdauersport, auf Hochtouren. (Amazon.de)



Mir gefällt, dass man als LeserIn jeden Tag eine Auswahlmöglichkeit bei den Gerichten hat. Wenn einem eine Mahlzeit so gar nicht in den Gusto passt, wählt man die Alternative. Ich fand es wirklich amüsant, dass der Autor im Prolog ausdrücklich davor warnte, BEIDE Gerichte pro Mahlzeit zu essen. Das passt generell zum Schreibstil - amüsant motivierend würde ich es nennen. 




Die Rezepte sind teils echt klasse umsetzbar, teils unmöglich zu organisieren. Der Autor schreibt selbst, dass man einzelne Zutaten beinah ausschließlich im Netz beziehen kann und macht auch immer mal (unauffällig?) Werbung für eigene Produkte. 


Ich gebs zu, ich habe das Programm nicht durchgezogen - dafür waren mir die Gerichte zum Teil zu aufwendig. Aber so One Day a Week vegan kann ich mir mit diesen Rezepten durchaus vorstellen!

Alles Liebe,
Tanja

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