Montag, 10. Oktober 2016

Am Abgrund seiner Seele

*Rezension* Profilerreihe: Am Abgrund seiner Seele







In einem beschaulichen Ort in England treibt ein Vergewaltiger sein Unwesen. Er sucht sich immer wieder Studentinnen eines ähnlichen Typs und vergewaltigt sie auf brutale Weise. Doch der unbekannte Täter steigert sich von Opfer zu Opfer. Erst werden die Opfer nur vergewaltigt, dann würgt er sie und schließlich steigert er sich zum Mörder. Immer krankere Fantasien setzt er in die Tat um und nichts kann ihn stoppen. Nicht einmal die Polizei, die absolut keine Ahnung hat, wer der Täter ist oder wie sie ihn fassen soll.
 

Die Polizei fordert die Studentinnen auf wachsam und nach Möglichkeit nicht alleine unterwegs zu sein, doch auch das kann die Vergewaltigungen nicht verhindern. Als die Psychologiestudentin Andrea eines Abends auf dem Campus verdächtige Geräusche hört, denkt sie nicht lange nach und eilt zur Hilfe. Sie erwischt den Täter dabei, wie er gerade versucht ein weiteres Mädchen zu vergewaltigen und schlägt ihn mit viel Mut in die Flucht, wodurch sie sich selbst eine Zielscheibe auf die Stirn zeichnet.



Der Thriller fängt direkt im Geschehen an. Die Spannung wird nicht erst lang aufgebaut. Wie die Geschichte startet, so beginnen auch Beziehungen, Arbeitsverhältnisse und Engagements in dieser Geschichte. Überstürzt und unvorhersehbar. Das hat mich ein wenig gestört, da mir Hintergründe und mehr Tiefe gefehlt hat - so wirken die Figuren ein wenig platt.



Die Details der Verbrechen und auch die Psyche des Rapist sind teilweise nichts für schwache Nerven, was aber beim Thema Vergewaltigung nicht weiter überraschend ist.

Dieser Roman ist als Auftakt der "Profiler-Reihe" gedacht - ich würde auch Teil 2 lesen.


Alles Liebe,
Tanja

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